Die Hiobsfigur in Goethes Faust

Die Hiobsfigur in Goethes Faust

Die Hiobsfigur in Goethes Faust - Vergleich der Hiobsgeschichte mit Goethes Faust. Der Tragoedie Erster Teil (German, Paperback)

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universitat Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: In der modernen Literatur fand und findet die Hiobsgeschichte zahlreichen Einklang, wie schon im Verlauf des Seminars anhand von vielen Gedichten, Romanen und anderen Werken besonders deutlich wurde. Aber auch schon vor der Zeit der Moderne inspirierte v.a. Goethe das Alte Testament und es finden sich zahlreiche Zitate und Anspielungen auf die Bibel in seinen Werken wieder. Dies bestatigt Goethe auch selbst: "Hat daher auch die Exposition meines Fausts mit der des Hiob einige Ahnlichkeit, so ist das wiederum ganz recht, und ich bin deswegen eher zu loben als zu tadeln." In der folgenden Arbeit soll nun, dem Ausspruch Goethes folgend, das wohl bedeutendste Werk Goethes: Faust. Der Tragodie Erster Teil in Bezug auf das Hiob-Buch analysiert werden. Dabei mochte ich vor allem Bezug nehmen auf den Prolog im Himmel, der zum Anfang des Buches als zentrale Szene steht und in dem - z.T. auch nur auf den ersten Blick - zahlreiche Merkmale des Hiob-Buches wieder aufgegriffen werden. Zunachst aber soll kurz zu Goethe und seinem Bezug zur Bibel berichtet werden, um dann uber den Faust, dessen Entstehung, Inhalt und Aufbau zum Vergleich zwischen Hiob und Faust zu gelangen. Auf den Inhalt, die Struktur und den Aufbau des biblischen Hiob-Buches soll allerdings nicht nochmals eingegangen werden, da dies im Seminar hinreichend genug analysiert wurde und hier nur eine strikte Wiederholung ware. Dies kann somit als Basiswissen vorausgesetzt werden. Ziel der Arbeit soll es sein, nicht nur Gemeinsamkeiten zwischen beiden Texten aufzubereiten, sondern vor allem auch kritisch einen Vergleich zu wagen, der vor allem beim genauen und reflektierenden Lesen ebenso zahlreiche Unterschiede auffallen lasst, die man beim ersten Lesen der Texte wohl nicht gleich herausstellen kann. Ich zitiere in folgender Arbeit aus folgend