Die Selbstdarstellung des Kaiser Traian

Die Selbstdarstellung des Kaiser Traian

Die Selbstdarstellung des Kaiser Traian (German, Paperback)

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27 Sep 2026
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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Institut fur Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften), Veranstaltung: Antike Weltenherrscher, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Selbstdarstellung Traians hat in vieler Hinsicht neue Massstabe gesetzt. Allein in Grosse und Umfang der reprasentativen Bild- und Bauwerke ubertraf er seine Vorganger bei weitem. Die Arbeit gibt einen Uberblick uber die Reprasentationskunst Traians. Die archaologischen Quellen stehen dabei im Vordergrund., Abstract: Wahrend seiner Regentschaft von 98 bis 117 n. Chr. konnte Kaiser Traian durch militarische Erfolge, allen voran den Sieg uber das Dakerreich, das Imperium Romanum zu seiner grossten Ausdehnung verhelfen. Gleichzeitig gelang es ihm, das Reich trotz seiner Grosse im Inneren zusammen zu halten und seiner Regentschaft eine nicht selbstverstandliche Stabilitat zu geben. Diese Konstanz zu gewahrleisten, bedeutete, sich nicht nur auf politischer sondern auch auf reprasentativer Ebene angemessen zu verhalten. Die kaiserliche Selbstdarstellung unterlag dabei einem Regelwerk, das im Grunde durch die zwitterhafte Stellung des princeps im Staat, vor allem aber in Rom, bestimmt wurde. Zum einen war der Kaiser dem Senat gegenuber zu Loyalitat und Rechenschaftsablage verpflichtet, zum anderen war er auf das Heer gestutzter Alleinherrscher. Dass in Politik und Umgangsformen die monarchischen Elemente seit der Einrichtung des Principats durch Augustus jedoch uberwogen, war naturlich durchaus bekannt gewesen. Dennoch galt es, zumindest in den Reprasentationsformen den Schein zu wahren. Der Kaiser sprach, ausgenommen von Taten- beziehungsweise Rechenschaftsberichten, nie uber sich selbst. Offentliche Denkmaler wurden als Stiftungen des Senats oder anderen Institutionen proklamiert. In dieser Arbeit sollen nun speziell die Aspekte der traianischen Selbstdarstellung darg